Es wird eng

Die Masken haben einen Sinn, so wie alles im Leben einen Sinn hat, so wie man aus Fehlern lernt. Die Masken sind ein Symbol mit einem fetten Rufzeichen, dass die Menschheit eine Krankheit ist. So gesehen haben sie ihre Berechtigung. Wir, oder die, die sie tragen, tragen sie mitten im Gesicht. Die Masken sind Mahnmale, die wir uns ins Gesicht klatschen müssen, weil sonst würden wir vor lauter Ohnmächtigkeit noch immer nicht erkennen, dass schon viel zu lange viel zu viel nicht mehr stimmt.

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Du bist die Veränderung

Während die alte Ordnung gerade ächzend zusammenkracht, funktionieren wir noch nach den erlernten Mustern aus dieser unheimlichen Zeit.

Wir fühlen uns zerrissen.

Wir kennen uns nicht mehr aus.

Aus Angst lassen wir unsere düstersten Prägungen gerade ganz ungefiltert raus. Unsere negativen Konditionierungen kämpfen gegen uns um ihr Überleben, und wie es scheint, können wir nichts anderes tun, als das, was wir gerade tun. Jeder auf seinem Platz, von dem aus er lethargisch zuschaut, verzweifelt an einem Glauben festhält oder am Rad dreht, jeder genau so, wie er mit der sterbenden alten Welt noch mitschwingt.

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Mensch gegen Mensch

Wir sitzen alle in einem Boot

und wollen einander beweisen,

dass wir die ganze Scheiße brav gelernt haben,

die man uns beigebracht hat:

das mehr als die anderen wissen,

um besser zu sein.

das gegeneinander kämpfen,

Meinung gegen Meinung,

jeder gegen jeden,

indem man einen großen Bogen um den anderen macht, 

so schaufeln wir tiefe Gräben

und graben uns unsere Gräber

und funktionieren wie Musterschüler nach ihrem Plan.