Es wird eng

Die Masken haben einen Sinn, so wie alles im Leben einen Sinn hat, so wie man aus Fehlern lernt. Die Masken sind ein Symbol mit einem dicken, fetten Rufzeichen drauf. Wir, oder die, die sie tragen,tragen sie mitten im Gesicht. Die Masken sind ein Mahnmal, ohne das wir heute nicht mehr auskommen würden. Wir müssen es uns ins Gesicht klatschen, dass schon lange ganz Vieles mit uns nicht mehr stimmt. Weil wir es sonst vielleicht gar nicht bemerken würden, weil wir gar nichts mehr merken, weil wir kaum noch etwas spüren. Zumindest nichts Echtes, wie z.B. uns selbst.

Die Masken, alle sagen Mund-Nasen-Schutz, und plappern brav das vielleicht beschönigen sollende Wort und auch sonst alles nach, aber an dem der Maskerade zugrunde liegenden Elend ändert das nichts. Dass die Menschheit ihre Unterwürfigkeit zur Schau trägt, ihre Gleichgültigkeit und ihr kaputtes Immunsystem.

Die Menschen Masken aufsetzen lassen ist wie den Schweinen in der Massentierhaltung die Schwänze abschneiden oder den Rindern die Hörner. Dass sie sich gegenseitig nicht verletzen können. Denn das tut eh schon der Mensch. Bei uns übernehmen diesen Part die, die uns regieren, die uns beherrschen und in den Abgrund führen. Die, denen wir uns ausgeliefert haben, weil sie uns so lange bearbeitet haben, bis wir da sind, wo wir heute sind: Große Idioten im Alter von 13 bis ca. 19 Jahren, die sich freuen, wenn sie Burnout haben, weil dann haben sie wenigsten irgendetwas, an dem sie bermerken, dass sie etwas Besonderes sind. Small talkende Minimalisten, die sich über Brot und Spiele freuen dürfen und ihre Kinder in Schulen schicken, die aus den zauberhaften Wesen strebsame Mitläufer machen oder gebrochene Identitäten. Weil, wer nicht funktioniert, der ist zumindest bedauernswert.

Die bösen Ideen sind ganz tief in unseren Köpfen eingraviert. Wir verkaufen täglich unsere Seelen und unsere Herzen sind längst gebrochen. Die brauchen wir dann nur mehr, um andere dafür zu bestrafen, was man uns angetan hat.

Halte Abstand! Sei misstrauisch! Hab Angst!

Kirche und Staat und Wirtschaft und deren kränkende Einrichtungen haben uns zu denen gemacht, die wir heute sind. Verzweifelt trotzdem Liebende, Spinner und Träumer und Workoholics und allen anderen Süchtigen, und wir suchen und finden es einfach nicht, weil sie haben uns außer Lügen nichts zu geben, von all dem, nach dem wir uns so sehr sehnen, wie echte Freude, wahre Liebe, Würde! und Lebendigsein!

All das finden wir nämlich nur in uns selbst und AUSSERHALB dieses teuflischen Systems.

Das gilt für die Nutztiere in ihren KZs wie für uns, die wir in dieser fake world herumrennen und Leben spielen.

Die gute Nachricht: Wir sind diejenigen, die jetzt die Aufgabe haben, diesen kranken Irrsinn zu durchbrechen. In Liebe.

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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