Rette sich jeder selbst

Wir stehen am Ende einer dunklen Zeit, und es fühlt sich dramatisch an, weil jetzt alles an die Oberfläche kommt. Es ist gut, wenn die Dinge sichtbar werden, aber es fühlt sich gar nicht gut an.

Weil wir sind es gewohnt, die Augen zuzumachen. Uns abzulenken. Uns zu betäuben. Aber das geht jetzt nicht mehr. Weil wir gerade alle gezwungen werden, hinzuschauen, jeder auf seine Themen, in uns und im Außen, und das macht uns Angst.

In ihrer Angst gehen die Menschen aufeinander los. Mein „Lieblingsbild“ sind die in Massen zusammengepferchten Tiere, denen man Hörner und Schnäbel abschneidet, damit sie einander nicht verletzten. Damit der Mensch sie für sich nutzen kann.

Auch wir sind diese Tiere. Weil man das Böse nicht für die Nutztierhaltung in die Welt setzen, vor „unserer“ Welt dann aber fernhalten kann. Da hilft kein Wegsperren des Tierelends hinter KZ-Mauern und kein Augen zu. Kein Unsichtbarmachenwollen des unvorstellbaren Leidens. Ja, meine Lieben, das geht ganz ordentlich nach hinten los. Wenn wir das Thema Tiernutzung nicht endlich als einen der dunkelsten Flecken auf unserer blutbesudelten, schon viel mehr roten als weißen Weste erkennen können, dann wird es ewig noch so weitergehen.

Weil wir mittlerweile selber Nutztiere sind.

Solange wir so unbewusst sind, wird uns gar nichts helfen. Bis wir Aufwachen. Und das, was sich gerade abspielt, zwingt uns dazu.

Jeder Mensch muss jetzt Verantwortung für sich selbst übernehmen. Verantwortung, diese selten gewordene Eigenschaft, die man uns sukzessive und sehr erfolgreich abtrainiert hat.

Jeder ist jetzt für sich gefordert, hinzuschauen. Auf den Giftmüll, den er mit seinem Denken und Handeln generiert.

Das gesamte bisherige in der Matrix gefangene, blockierte Angstdenken hilft uns jetzt nicht mehr weiter. Wir müssen umdenken und jeder muss bei sich selbst anfangen, um aus der Matrix auszusteigen. Weil wir sonst Tiere in Massenhaltung sind, die aufeinander losgehen. Mit welchem Effekt?

Mit sich selbst ins reine kommen. Hinschauen auf das, was uns am meisten Angst macht und dann Verantwortung dafür übernehmen, dass es der schönen Seele, die in jedem von uns hinter dicken Mauern in Ketten gefangen liegt, endlich gut gehen kann.

Dann werden die Seelen der Menschen endlich auch zueinanderfinden. So richtig in Liebe und Harmonie, und nicht in diesen Ego-Dramen, die unser heutiges „normal“ sind.

Zurück zur Normalität? Never!!!

Da müssen wir jetzt durch. Wir stecken gerade in einem Tunnel fest. Wie bei einer Geburt. Das macht Angst. Alles kommt hoch. Das tut weh.

Aber am Ende des Tunnels ist Licht. Wahrheit. Liebe.

Dort werden wir hinkommen, wenn wir mutig weitergehen und uns nicht länger in dieser kranken Fake-Realität verstecken.

Warum sollten wir auch? Was hält uns hier? Also: Augen auf und durch!

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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