It’s a men’s world, aber nicht mehr lang

…weil es hoffentlich bald Vergangenheit ist, dass sich Herz- und Seelenmenschen anpassen müssen und ihre stärksten Eigenschaften verleugnen. Unsere Welt ist aus dem Lot. Wir sind aus dem Lot. Weil man mit den weichen, weiblichen Attributen in einem auf Geiz und Ehrgeiz konditionierten Dasein keinen Blumentopf gewinnen kann.

Früher hatten Frauen keine Wahl zwischen Kinder kriegen, Kinder begraben und arbeiten bis zum Umfallen. Heute hätten sie eine Wahl, aber die meisten Frauen haben mittlerweile ihre wahre Natur vergessen. Moderne Frauen spielen wichtige Rollen in der Männerwelt, und sie messen sich mit Männern und kämpfen mit deren Waffen, um sich zu behaupten, während die weiblichen Eigenschaften in unserer Welt schmerzlich fehlen.

Das Herz und die Seele fehlen, die Magie, die bedingungslose Liebe, die Wärme, das Mystische, das Heilsame, das Dunkle, das Ganze. Weil die Männer Angst vor diesem, ihnen unerklärlichem Mysterium hatten, wurden die Frauen so lange unterdrückt. Jetzt unterdrücken wir einander in einer herzlosen, freudlosen Welt, und solange Frauen nicht den Mut haben, das aufzuholen, was verloren gegangen ist, wird es auch so bleiben. Weil wir nicht mehr nach den harmonischen Gesetzen von Yin und Yang leben, sondern ein krankes Übergewicht in Richtung Greifen, Besitzen, Haben, Zerstören, Gewinnen praktizieren. Es ist uns der Blick aufs Ganze verloren gegangen. Wir können nicht mehr „einfach nur“ Sein. Die Menschheit leidet an krankhaftem Liebesentzug und Lebensentzug und retten kann uns nur das warme, weibliche, Unerklärliche. Das, was sie mit den Hexen verbrannt haben. Das, was die Kirche verboten hat. Das, was das Allerwichtigste im Leben ist. Das, was dem Ego die allergrößte Angst einjagt. Das, wonach wir uns alle so sehr sehnen.

Bild von Patrice Audet auf Pixabay

 

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Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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