Du bist die Veränderung

Während die alte Ordnung gerade ächzend zusammenkracht, funktionieren wir noch nach den erlernten Mustern aus dieser unheimlichen Zeit.

Wir fühlen uns zerrissen.

Wir kennen uns nicht mehr aus.

Aus Angst lassen wir unsere düstersten Prägungen gerade ganz ungefiltert raus. Unsere negativen Konditionierungen kämpfen gegen uns um ihr Überleben, und wie es scheint, können wir nichts anderes tun, als das, was wir gerade tun. Jeder auf seinem Platz, von dem aus er lethargisch zuschaut, verzweifelt an einem Glauben festhält oder am Rad dreht, jeder genau so, wie er mit der sterbenden alten Welt noch mitschwingt.

Ja, wir müssen einander hassen. Noch viel mehr als je zuvor. Wir müssen einander misstrauen. Das haben wir schon immer getan, aber noch nie mit so einer Wucht. Wir müssen aufeinander losgehen, nicht zuletzt weil wir darauf trainiert worden sind. Wir klammern uns an das, was uns geblieben ist, auch wenn es uns immer schon geschadet hat, während wir wie Ameisen herumrennen, deren Bau gerade auseinanderfällt.Wir tun, was wir tun müssen, und das ist gut so, weil es kommt jetzt alles heraus. Es ist wie eine Reinigung. Eine, die schon lange überfällig war.

Es hängt von jedem einzelnen ab, wie lange das jetzt noch so geht.

Dann werden wir alle nach und nach plötzlich innehalten. Jeder wird zu seiner Zeit stehenbleiben, um sich zu fragen, was er da tut.

Ja, was haben wir eigentlich die ganze Zeit über getan?

Je mehr Angst man vor dem Neuen hat, desto mehr wird man sich gegen die Veränderung wehren wollen, und je sehnlicher man sich eine bessere Welt gewünscht hat, desto schöner wird das Wiedersehen.

Je stärker man bisher schon in Verbindung mit seiner eigenen Wahrheit und im Vertrauen war, desto leichter wird das Erwachen fallen, und je stärker man in der vermeintlichen Realität und im Getrenntsein gefangen gehalten war, desto schwerer wird man in die neue Zeit geboren werden.

Es steht uns etwas Großes bevor. Ein Neubeginn. Wir alle können es spüren, aber keiner weiß, was da gerade passiert. Die, die jetzt am klügsten sind und am lautesten schreien, gehörten vielleicht schon in der Schule zu den Besten, aber jetzt fangen wir tatsächlich alle ganz von vorne an. Jeder dort, wo sein Herz bisher am kältesten war.

Was du tun kannst?

Fokussiere dich auf deine Wünsche für eine bessere Welt, und die bessere Welt beginnt bei deinem unvollkommenen Selbst mit Ausrichtung auf die Liebe. Du bist bald neu geboren, also vergiss alle Ansprüche, die du bis jetzt an dein künstliches Selbst hattest. Diese Ansprüche machten dich auch bisher immer nur klein.

Wenn du zu denen gehörst, die sich bis jetzt nie (solche) Gedanken gemacht haben, ok, dann würdest du diesen Text gar nicht lesen, aber auch dann bräuchtest du keine Angst zu haben. Schlimmer als es bis jetzt war, kann es für keinen von uns kommen.

Schlimmer als es bis jetzt war, würde es aber doch kommen, wenn wir uns jetzt alle wieder einschläfern ließen. Wenn wir unsere Geburt versäumten und diese einmalige Chance des kollektiven Erwachens nicht nutzen würden.

Denn dann würden wir uns in einer Realität wiederfinden, in die wir nicht mehr hineinpassen. Halb erwacht, also halb in die neue Zeit hineingeboren, wie wir jetzt schon sind, würden wir die Kontrolle und den Zwang der alten Ordnung nicht mehr ertragen können.

Also gib bitte dein Bestes, ganz einfach indem du bist, wer du bist und tust, was du tun musst. Aber ohne Angst. Nimm deine Liebsten an der Hand und schließe, so gut es geht, Frieden mit dem Rest der Welt. Die Menschen sind gut und sie waren es immer schon. Wir haben zwar alle unsere Fehler, aber das Böse ist ganz wo anders, glaube mir.

Wir sind so, wie wir sind, und wir haben den Karren an die Wand gefahren, weil wir an das Gute glauben wollten, während man uns belogen und betrogen hat.

Hab keine Angst. Du brauchst jetzt nichts anderes zu tun, als an dich zu glauben. An das, was du dir wirklich vom Leben wünschst. Wirf den Ballast ab und lasse alles zurück, was du aus der überholten Zeit des Getrenntseins von dir selbst und von den anderen mit dir herumgeschleppt hast.

Weil dann sind wir endlich alle frei.

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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