KILLERVirus Mensch

Seit ein paar Wochen ist alles ganz anders als vorher. Eine unsichtbare Gefahr hat jeden einzelnen von uns fest in ihrem Griff.

Frei nach dem Vergleich „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“ kann man den Virus wegen der ganzen Maßnahmen nicht mehr erkennen, hätte ihn aber allein aufgrund seiner größenbedingten Unsichtbarkeit ohnehin nie mit freiem Auge wahrgenommen.

Wie kann es sein, dass wir bis vor kurzem noch so ausdauernd blind gegenüber so vielen anderen himmelschreienden Wahrheiten waren, wie bei den verhungernden Kindern oder der unvorstellbaren Tierqual in der Agroindustrie, aber gerade die unsichtbare Virengefahr jetzt so überkorrigiert genau sehen? Weil jetzt WIR betroffen sind? Weil es UNS an den Kragen geht? Aber wo!

Und schon wird gestritten, Gutmenschen gegen Schlechtmenschen, Manipulierte gegen Manipulierer, weil es ja schließlich um unser aller Überleben geht. Wirre Verschwörungstheoretiker matchen sich gegen stumpfsinnige Gedankenwiederkäuer in den sozialen Medien und jeder einzelne kämpft gegen den anderen im öffentlichen Raum. Dabei wird Zusammenhalt gepredigt von denselben, die den Menschen die Angst einjagen. Eine befremdliche Stimmung liegt über der Welt. Seit von jedem eine potentiell tödliche Gefahr ausgeht, kann und darf man noch weniger als vorher miteinander können.

Dabei vergessen die Menschen auf das Wichtigste. Wieder einmal.

Weil man nichts besseres zu tun hat als das, was man weiß, besser zu wissen als der Rest, übersieht und überhört man die Botschaften, die zwischen den Zeilen der Ereignisse stehen.

Aktuell werden uns die Botschaften vom Corona-Virenchor zugebrüllt.

So wie uns die Wahrheit immer schon zugebrüllt worden ist, aber nie haben mehr als einige Wenige hingehört.

Was uns Corona zu sagen hat:

Wir sind fake-Menschen in einer fake-world. Seit wir keine Bodenhaftung, sprich keine Verbindung mehr zu Mutter Natur und zu unserer eigenen Natur haben, haben wir auch keine Verbindung mehr zueinander. Wir sind mehr als sieben Milliarden Menschen und jeder stirbt tausend Tode aus Einsamkeit. Abgetrennt. Vom Leben. Von sich selbst. Weil sie konsequent zusammenarbeiten – wo wir einander konsequent ausbooten – sind die kleinen Viren so viel stärker als wir.

Wir fühlen uns schon lange nicht mehr wohl, aber keiner will es zugeben, nicht vor den Anderen und noch weniger vor sich selbst.

Mit zwei Jobs gerade über die Runden kommen statt seine Berufung zu leben. Weil die Schulen unkritische Massenmenschen produzieren. Weil wir die Kinder in solche Ganztages-Einrichtungen stecken und die Alten ins Heim. Sich durch Freudlosigkeit und Konservierungsmittel sauer schmeckenden Billig-Fraß einverleiben, der uns schließlich selbst sauer macht und ungenießbar (du bist was du isst. Ja genau. Arme Sau): Massentierhaltung und Menschenmassenhaltung sind untrennbar miteinander verbunden. Außen sind wir stark und innen drin zerfressen vor lauter Hass. Aufeinander und auf uns selbst. Weil wir es verraten haben, das wunderbare Kind, das wir einmal waren. Oder wollten wir wirklich jemals so freudlos sein und so ohne Magie?

Wir haben die Verantwortung abgegeben, weil uns keine Zeit mehr zum Nachdenken geblieben ist. Aber eigentlich wollten wir ja gar nie nachdenken, um nur ja die bittere Wahrheit nicht zu sehen, die der Virenchor uns nun lautstark entgegen brüllt: Wir haben vergessen zu leben, deshalb haben wir eine solche unverhältnismäßige Angst vor dem Tod.

Wir sind von Natur aus nicht mehr überlebensfähig. Oder wie kann es sonst sein, dass so kleine, primitive Viren plötzlich so viel stärker sind als die Krone der Schöpfung Mensch? Haben wir uns mit unserem rücksichtslosen Verhalten selbst ins Schöpfungsout geschossen? Ist unser Immunsystem von dem ganzen ungenießbaren Müll, den wir aneinander verfüttern, kaputt gegangen oder ist es der menschliche Wahnsinn, der unsere Psyche so beschädigt hat, dass wir uns jetzt wie Lemminge zum freiwilligen Absprung bereit machen wollen?

Der Mensch ist der schlimmste Virus auf der ganzen Welt.

Aber glücklicherweise sind wir in Wahrheit so viel mehr als wir uns einreden lassen und einander einreden. Aus Angst.

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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