Alte Heldensagen und neues Bewusstsein

Heldensagen erzählen von Menschen auf der Suche nach der Wahrheit. Von den Kämpfen gegen ihre Dämonen, bis sie schließlich am Ziel sind und bei sich selbst.

Heldensagen sind faszinierend. Sie sind lehrreich. Sie machen Mut. Und sie sind überholt. In unserer Gesellschaft ist für echte Helden kein Platz.

Weil wir Teil der kollektiven Bewusstlosigkeit geworden sind und Angst haben vorm Aufwachen. Wir sind so schwach und klein geworden, dass wir nur mehr vor uns selbst davonlaufen können. So kommen wir aber nicht weit.

Und genau da sind wir jetzt.

Milliarden von bewusstlosen jaSagern, die das machen, was sie am besten können: das machen, was man ihnen beigebracht hat: sich mit Arbeit und Brot und Spielen ablenken von ihrer Traurigkeit. Die Workoholics, die adipösen Herz-Kreislauferkrankten, die Süchtigen und die Depressiven singen ihre traurigen Lieder und die Spaßgesellschaft grölt und die Wegwerfgesellschaft wirft bedenkenlos alle Bedenken über Bord.

Wann wollten wir da hin?

Wer oder was hat uns solche Angst gemacht, dass es so (wenig) weit mit uns gekommen ist? Die Kirche? Die Schule? Die Gesellschaft? Der Staat? Die alten Strukturen, in denen kein Platz ist für ehrliche Menschen, die die Sehnsucht nach einer besseren Welt in sich tragen?

Wir alle brauchen Helden. Jeder muss seine eigene Heldensage schreiben. Ausgehend von Selbstbewusstsein über Bewusstsein bis zu einer mutigen, liebevollen, neuen Welt.

 

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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