Corona als Chance

So unangenehm und unheimlich sich unsere Zeit für die meisten gerade anfühlt, man kann auch das Gute daran sehen, und wenn man es wirklich will, ist das, was man dann sehen kann, so richtig gut.

Wir sollen drin bleiben, dafür kommt alles andere raus. Der ganze Dreck, der sich in der Menschheitsgeschichte angesammelt hat, muss sich jetzt zeigen. Unsere Zweifel. Unsere Ängste. So viel Ungewissheit. Die ganze aufgestaute Wut. Alles muss jetzt raus.

Wir sollten uns ganz dringend fragen, was wir bisher falsch gemacht haben. Und jeder einzelne die kostbare Zeit nützen, um ein besserer Mensch zu werden. Liebevoller. Mutiger. Stärker. Echter. Er selbst.

Erst wenn wir ganz unten sind, werden wir neu beginnen können. Und wir rasen gerade talwärts. Ob wir die Kraft für einen Neuanfang haben, wird sich bald zeigen. Weiterwursteln wie bisher wird vielleicht nicht mehr gehen. Werden wir wahrscheinlich nicht einmal mehr wollen, nach diesem Reinigungsprozess.

Viel zu viel Unverdauliches hat sich in unserem kollektiven Unterbewusstsein angesammelt, als dass wir uns selbst und einander so wie bisher weiter anlügen und dabei noch unseren Frieden finden werden. Viel zu viel Geiz, viel zu viel Gier, viel zu viel Feigheit und deshalb schon viel zu lange viel zu viel Leid.

Wir alle wollen eine bessere Welt.

Wir alle könnten großartig sein.

Wir müssen ganz dringend ehrlich sein.

Zueinander und zu uns selbst.

Und mutig.

Aufeinander zugehen.

Weil nur gemeinsam sind wir stark.

Wie die Viren. Die kleinen Viren, die zusammenhalten, während die Menschheit sich immer mehr zu ihrem eigenen Feind entwickelt hat.

Wofür sein Leben lang auf etwas warten, dass dann mit Sicherheit niemals kommt?

Wir wissen es doch längst.

In dieser Ausnahmesituation hat sich alles ganz schnell relativiert.

Wenn wir endlich erkennen würden, dass die wirkliche Kraft im Miteinander liegt, darin, einander zu ergänzen, dass keiner besser ist wie der andere, weil jeder für sich einzigartig ist.

Weil alles andere Zeitverschwendung ist.

Liebe ist die größte Kraft.

Wenn wir zuerst uns selbst und dann einander lieben und uns selbst und einander so sein lassen, wir wir wirklich sind, wenn wir zusammenstehen könnten, ohne dem anderen seinen Platz wegzunehmen, dann würden wir stärker als die Viren sein.

 

 

 

 

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich billige Ausreden. Warum können wir nicht endlich miteinander in Frieden leben? Jeder als für die anderen unverzichtbares Puzzleteilchen, jeder mit seiner eigenen Schönheit, in Liebe zum Leben und zueinander... gemeinsam ein großes, buntes, wunderbares Bild. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. So bin ich heute ein ziemlich eigensinniger, selbstbestimmter Mensch. Ich bin so dankbar für meinen Weg und dankbar allen Menschen, die mich inspiriert haben. Vegan zu leben ist für mich der Anfang vom Frieden und die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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