WARUM MENSCH TIERRECHTE BRAUCHT

Der Begriff Speziesismus (von Spezies = Art) bezeichnet die moralische Diskriminierung von Geschöpfen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Dies schließt ein, dass das Leben oder das Leid eines Lebewesens nicht oder weniger stark berücksichtigt wird, weil es nicht einer bestimmten Spezies… angehört (Definition laut Wikipedia).

Vor allem in der Tierbefreiungsbewegung und in der Tierethik ist der Begriff von großer Bedeutung, auch im naturwissenschaftlichen Bereich wird er vereinzelt verwendet.

Die Parallelen zu den vergleichbaren Ausprägungen Rassismus und Sexismus (die auf derselben Haltung basieren) zeigen, dass der die Tiere nutzende Mensch in seiner Entwicklung noch viel Potential nach oben hat.

Kritker sprechen allerdings von Doppelmoral, weil Fleisch fressenden Tieren nicht der Vorwurf gemacht werden kann, speziesistisch zu sein.

So argumentiert der moderne Mensch, der im Dienst der Wissenschaft das Fühlen und eine gesunde Verbindung zu seiner Natur weitgehend auf der Strecke gelassen hat. Durch das erlernte Kopfgesteuertsein ist ein unverzichtbarer Teil von uns in der Versenkung verschwunden: unsere rechte Gehirnhälfte, das Yin, das weibliche Prinzip, die Liebe (zum Sein).

Mit der Vorherrschaft des männlichen Prinzips, des Analysierenden, des Trennenden, des Egodenkens, sind Gefühle Luxus geworden (ebenso wie vieles andere und in Folge dessen der Ausgleich zwischen beiden Polaritäten in Form von Harmonie). Wir müssen funktionieren wie die Soldaten, beziehungsweise sollten wir das, um in dieser Welt, in diesem System, zu bestehen.

Das männliche ohne das weibliche Prinzip ist fehlerhaft, weil etwas fehlt. In so einer Welt hält es keiner gerne aus.

mainstream

Die Rechnung bekommen wir schon lange von unserer Psyche präsentiert (aber was soll’s? wir kämpfen tapfer weiter!), die körperliche Gesundheit spielt mit der Zeit nicht mehr mit, ebensowenig wie Mutter Natur, in der wir unsere Wurzeln haben sollten.

Allein der Ausdruck „Umwelt“zerstörung zeigt, wie kaputt dieses einseitige Denken ist und macht. Wir sind ein Teil der Natur und untrennbar verbunden mit ihr (sie nicht mit uns), unsere physische und psychische Gesundheit hängt von ihrer Gesundheit ab. Was wir der Natur antun, das tun wir uns selbst an.

Wir müssen ganz dringend unsere Einstellung zum Leben überdenken. Zu den Menschen und den nichtmenschlichen Tieren. Leben ist das höchste, das wertvollste, was es gibt.

kowald   tierrechte 2

Was wir der Natur antun, das tun wir uns selbst an. Was wir unserem Nächsten (und den weiter Entfernteren) antun, das tun wir uns selbst an. Was wir den Tieren antun, das tun wir uns selbst an.

Wenn wir endlich lernen würden, harmonisch, im Sinne des Lebens zu denken, wenn wir lernen würden, zu fühlen, zu spüren, was wir wirklich brauchen, uns selbst zu spüren, dann würde es UNS ALLEN gleich so viel besser gehen

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Dann habe ich eine Zeit lang versucht, mitzuspielen, aber glücklich geschafft habe ich es nie. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die besten, denen ich vertrauen konnte. Vegan zu leben ist für mich die Basis aller Bemühungen um eine bessere Welt.

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