WIE LIEBE GEHT

Den Menschen geht es schlecht. Obwohl es die wenigsten zugeben oder wahrhaben wollen, sprechen die Fakten ganz klar für sich und gegen uns: Die Krone der Schöpfung besteht aus ungezogenen Nestbeschmutzern, die auf Teufel komm raus ihre Lebensgrundlage zerstören und so tun, als hätten sie auch noch Spaß daran. Haben sie aber nicht. Würden Außerirdische auf unserem Planeten landen, dann würden sie es wohl kaum glauben können, wie blöd diese Erdlinge sind.                                                                                                                                                        Wie schrecklich betriebsblind, denn wie dumm muss man sein, Mutter Natur rücksichtslos auszuverkaufen, sich selbst und die Zukunft seiner Kinder. Wir hinterlassen unseren Nachkommen ein fragwürdiges Leben in einer traurigen Fake-Welt. Die Menschen sind perverse Motherfucker, denen es dabei nicht einmal gut geht. Wie auch, wenn man sich dermaßen selber belügt. Und wofür das alles? Was der Mensch der Natur, den Tieren und sich selbst antut und wofür, die Antworten auf diese Fragen liefern den Beweis, dass es das beste wäre, die menschliche Rasse ginge so schnell als möglich hoppel. Und das streben wir mit unserem Verhalten ja ohnehin an. Vorbei mit dem Schönreden. Wir haben keine Ausreden mehr. Weil der Hut schon lange lichterloh brennt. Die Auswirkungen der menschlichen Dummheit sind sagenhaft. Das Artensterben kennzeichnet das Ende der Natur, wir leben in einer wert(e)losen Gesellschaft, in der das Leben seinen Kilopreis hat. Unsere Zivilisationskrankheiten und Beziehungsdramen bringen uns um. Wir schaffen es nicht, wenigstens einigermaßen glücklich zu sein. Das war die schlechte Nachricht. Die gute: Jeder einzelne hat für sich selbst alles in der Hand. inspiration-2706594

WIE LIEBE GEHT Die Menschen haben verlernt, zu lieben. Um jemand anderen lieben zu können, muss man sich erst einmal selbst lieben, sonst kann man nicht wissen, wie Liebe funktioniert. Wer in der Gesellschaft bestehen will, muss sich anpassen – oder zu sich stehen und stärker als alle Kritiker sein. Wer seinen eigenen Weg geht, der gewinnt den Hauptpreis, denn der findet unterwegs die Menschen, die zu ihm passen, seine Weggefährten. Wirklich zu sich selbst stehen ist also die einzige Möglichkeit. Wer sich im Außen orientiert, wird nie wissen können, wer er ist, denn der Effekt ist ein fremdbestimmtes Leben, in dem man gleichzeitig Gefängniswärter und Gefangener ist. Wir sind schon im Paradies, das nur deshalb keines ist, weil wir nicht wissen, wie Liebe geht. Liebe ist die stärkste Kraft. Sie ist das Licht und die Abwesenheit von Liebe ist die Dunkelheit. Wenn man die Kraft der Liebe gefunden hat, dann beginnt man erst richtig zu leben. Das ist das Ende des sich Verteidigens, sich Rechtfertigens, sich vor seiner eigenen Wahrheit verstecken Müssens um jeden Preis.

ESSEN IST LIEBE Die ersten Erfahrungen mit Liebe macht ein Saeugetierkind über die Muttermilch. Liebe und die lebensspendende Nahrung kommen aus derselben Quelle. Essen ist Liebe. Das ganz Leben sollte voll von Liebe sein. DU BIST WAS DU ISST. ARME SAU? Unsere Lebensmittel werden heute maximal lieblos produziert. Industriell, am Fließband, aus wirtschaftlichen Gründen in erster Linie mit den billigsten und schlechtesten Zutaten gemacht. Geschönt wird das Ganze dann optisch und mit einem anturnenden Werbespruch. Alles Lüge. Wir haben aus der Liebe eine billige Sache gemacht. Wir haben uns selbst ins Knie gefickt, was doppelt schmerzt. Wenn es mit der Liebe und allem anderen Zwischenmenschlichen nicht so gut funktioniert, dann kann man sich ja mit Futtern trösten. Dieser Mechanismus steckt tief in uns drin, wir haben ihn schon mit der Muttermilch eingesaugt. Blöd nur, dass auch diese Art von Liebe nicht funktioniert. Alle unsere Fake-Lebensmittel, die nicht mal die Bezeichnung Nahrungsmittel verdient haben, machen uns schlapp und das auf Lieblosigkeit basierende Ungesunde macht uns im Lauf der Zeit krank. Wir haben uns auf Selbstzerstörung programmiert. Verschwörungstheorien klingen deshalb so logisch, weil die andere Wahrheit so unglaublich, weil so traurig ist. Die Krone der Schöpfung ist ein Haufen missverstandener, ungeliebter Kinder, die sich aus Angst verletzt zu werden vor zu viel Naehe und damit vor der Liebe schützen. Warum wir nicht endlich lernen, wie Liebe geht?

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Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein und mutiger, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. Vegan zu leben ist eine davon und - davon bin ich felsenfest überzeugt - auch die einzige ehrliche Möglichkeit im Bemühen um eine bessere Welt.

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