ANLEITUNG ZUR LÖSUNG DEINES GRÖSSTEN PROBLEMS

Es ist wie verhext. Ein Problem verfolgt dich schon die längste Zeit. Es klebt an dir. Es hängt an dir. Es scheint, als könnte es ohne dich nicht leben (was tatsächlich so ist). Wie du diesen fiesen kleinen oder großen treuen Begleiter am besten aus deiner Welt schaffen kannst, das erfährst du hier:

1. Du hast ein Problem. Es lautet vielleicht: ich kriege nichts hin, keiner mag mich oder auch einfach „nur“: ich weiß nicht, was ich will. Steh zu deinem Problem und

2. schau es dir einmal ganz genau an. Nenne es ganz direkt beim Namen. Sprich es aus. Sei dabei eindeutig und punktgenau. Schau ungeniert und ungeschminkt hin, auch wenn es noch so weh tut. Spüre dann in dich hinein (indem du ganz ruhig bist, tief atmest und einfach abwartest, was alles dazu aus deinem Inneren hochkommt: Bilder, Gefühle, konkrete Erinnerungen). Schau dir alles ganz genau an. Einfach nur anschauen, ohne zu bewerten. Wie fühlst du dich dabei, wenn dein Problem – vor dem du bisher immer davongelaufen bist, vor dem du dich versteckt hast, das du nicht sehen wolltest, jetzt direkt und in seiner vollen Größe vor dir steht? Wenn du es riechen und seinen Atem spüren kannst? Spüre in dich hinein. Spüre, wie es dir dabei geht.

Gratuliere! Du hast etwas ganz Wichtiges getan: du hast den ersten und wichtigsten Schritt gemacht, indem du den Impuls zur Lösung des Problems gegeben hast. Du willst dein Problem nicht länger (vor dir selbst) verstecken, und wenn du es nicht mehr verstecken willst, dann muss es heraus. Du hast den Anfang gemacht und der Rest geht mit der Zeit ganz von allein. Wichtig ist 100%ige Ehrlichkeit mit dir selbst. Schau hin, aber ohne zu bewerten (denn du bewertest noch immer gefangen in deinen Mustern, also mit deiner verzerrten Wahrnehmung, mit der du dich identifizierst).

Wenn du dir das Problem zum ersten mal ganz genau anschaust, dann hat es wahrscheinlich auch gleich etwas von seinem Schrecken verloren. Du hast deinem Feind ins Gesicht geschaut, das bedeutet, dass du ihn jetzt zumindest besser einschätzen kannst und das ist schon eine ganze Menge wert. Du siehst, dass es sich um kein unbesiegbares Monster handelt, sondern nur um ein fieses Problem, dessen verzerrte Schatten dir in der Dunkelheit auflauern und es größer erscheinen lassen, als es ist. Wenn du es dir anschaust, siehst du, dass es gar nichts wirklich Bedrohliches ist. Es kann dir in Wirklichkeit nur deshalb etwas anhaben, weil du ihm die Erlaubnis dazu gibst. Du hast den Kampf aufgenommen und schon allein diese Tatsache macht dich stark.

gallery-2932005_1920

3. Nachdem du ganz genau hingeschaut hast, schau wieder weg. Wenn du weißt, womit du es zu tun hast, dann lasse das Problem einfach außer acht. Gib ihm nicht weiter Nahrung mit deiner Aufmerksamkeit. Wenn du weißt, dass deine Energie dorthin geht, wohin du deine Aufmerksamkeit richtest, dann müsste das ganz leicht sein. (Wenn du z.B. Hunger hast, dann sitzt du ja auch nicht einfach nur da und verzweifelst an deinem Hunger, sondern du gehst in die Küche – oder in den Garten oder sonst wo hin – und holst dir etwas zu beißen, also hol dir die Lösung für dein Problem – das heißt: denke lösungsorientiert. Lasse deine Energie anstatt in das Problem in dessen Lösung fließen. Sei dabei fröhlich und kreativ. Besinne dich auf deine Stärken.

4. Du hast allen Grund zur Freude, denn du bist auf dem Weg in deine Freiheit und dieser Weg wird dein größtes und schönstes Abenteuer sein. Es ist deine schwierigste und zugleich deine einfachste Aufgabe.

5. Du brauchst im Grunde gar nichts weiter zu tun, als an dich zu glauben.

6. Sei ganz einfach du selbst und lass dich blühen.

Published by

Claudia Maria

Ich wollte immer freier sein und mutiger, und die geltenden Spielregeln habe ich schon als Kind angezweifelt. Meine Fragen waren immer: Warum tun die Menschen all das der Natur, den Tieren, einander und sich selbst an? Wofür? Die Erklärungen waren und sind für mich ebenso erbärmlich wie unglaubwürdig. Meine für mich selbst gefundenen Antworten waren immer die einzigen, denen ich vertrauen konnte. Vegan zu leben ist eine davon und - davon bin ich felsenfest überzeugt - auch die einzige ehrliche Möglichkeit im Bemühen um eine bessere Welt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s